Mädchen und Technik Projekt

MUTige Marien-Schülerinnen bei Mayr Antriebstechnik

Mädchen und Technik Projekt erfolgreich abgeschlossen

Stolz präsentieren die Achtklässlerinnen die fertigen Tischleuchten. In der ersten Woche der Osterferien hatten sie diese in der Lehrwerkstatt von Mayr Antriebstechnik unter Anleitung ihrer Betreuer selbst hergestellt. Das Mädchen und Technik (MUT) Projekt verbindet die Marien-Realschule Kaufbeuren und das renommierte Familienunternehmen bereits seit mehreren Jahren. Und so nutzten auch in diesem Jahr insgesamt 32 Schülerinnen ihre Freizeit, um in ihre berufliche Zukunft zu investieren.

Thomas Waldmann, verantwortlicher Ausbilder für technisch-gewerbliche Berufe bei Mayr Antriebstechnik erklärt das Projekt: „Die Teilnehmerinnen sind aufgeteilt in zwei Kurse. Jeder Kurs hat zehn Unterrichtseinheiten, die jeweils am Freitagnachmittag stattfinden. Dafür kommen wir Mayr-Ausbilder als Dozenten an die Marienrealschule. In diesen Kursen lernen die Mädchen, verschiedene Modelle – vom Windrad über eine Kurbelleuchte bis hin zum Rennauto – selbst anzufertigen. In diesem Jahr hatten sich so viele Schülerinnen angemeldet, dass wir immer mit zwei Dozenten, ein Ausbilder gemeinsam mit einem Azubi, gearbeitet haben. Der Abschluss des Projekts findet dann wie jetzt in den Ferien vor Ort bei uns in Mauerstetten statt. Der erste Kurs war bereits in den Faschingsferien da.

In der Lehrwerkstatt übernehmen unsere Azubis größtenteils selbst die Organisation. Sie kümmern sich um die Arbeitseinteilung und dass zum Beispiel die Maschinen gerüstet sind.“ Und Isabel Winkler, Auszubildende bei Mayr, ergänzt: „Dass Jugendliche selbst die Betreuung übernehmen, kommt bei den Schülerinnen gut an. Am Ende des Projekts erhalten alle Teilnehmerinnen dann ein Zertifikat für Ihre Bewerbungsunterlagen. Denn das Engagement der Mädchen in ihrer Freizeit soll sich lohnen. Fachkräfte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz „MINT-Berufe“ – haben übrigens hervorragende Berufsaussichten.“

 

Simone Dauer

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