Mehr nutzbare Lagerfläche

Platz sparen durch Regalbediengeräte mit zuverlässigem, geprüftem Bremssystem

Ein innovatives Antriebskonzept sorgt in den Regalbediengeräten der Firma raiser für maximale Umschlagsleistung und Raumeinsparungen. Unverzichtbare Komponenten sind dabei die bewährten ROBA-stop®-M-Sicherheitsbremsen von mayr® Antriebstechnik. Das Bremssystem erfüllt die Anforderungen des Performance Level PL d nach EN ISO 13849-1 und ist vom TÜV geprüft.  

Ob Onlinehandel oder große Verbrauchermarkt-Ketten, die ihre Logistikzentren mehr und mehr auf Automatik umstellen – die Anforderungen an moderne Hochregallager steigen. Regalbediengeräte müssen hochdynamisch sein, mit größter Genauigkeit positionieren und maximale Raumausnutzung ermöglichen. Um bei den starken Belastungen die Sicherheit von Personen, Maschinen und Material zu jeder Zeit zu gewährleisten, ist innovative Sicherheitstechnik unverzichtbar. In ihren Regalbediengeräten Wega und Sirius setzt die Firma raiser als Technologieführer daher auf die bewährten ROBA-stop®-M-Sicherheitsbremsen von mayr® Antriebstechnik. Das Bremssystem in den Regalbediengeräten erfüllt die strengen Anforderungen des Performance Level PL d für hohes Gefährdungsrisiko nach EN ISO 13849-1 und ist vom TÜV geprüft. Die Sicherheitsbremsen überzeugen zudem durch einen minimalen Energiebedarf, eine sehr geringe Eigenerwärmung und kurze Schaltzeiten. Die hohe Lebensdauer, der niedrige Wartungsaufwand sowie die einfache und schnelle Montage machen die Bremsen darüber hinaus zu einer besonders wirtschaftlichen Lösung.

Innovatives Antriebskonzept und neuartige Mastkonstruktion

Die raiser Regalbediengeräte zeichnen sich aus durch ein innovatives und besonders dynamisches Antriebskonzept. Ein frequenzgeregelter Zentralantrieb greift an der oberen und unteren Fahrschiene formschlüssig jeweils mit einem Zahnrad in eine Zahnstange ein. Die Synchronisation erfolgt mechanisch über eine Kardanwelle. „Der Mast ist dadurch zweifach gestützt und erreicht so eine hohe Steifigkeit ohne Lastpendeln“, erklärt Dipl.-Ing. Thomas Riffert, Geschäftsführer der Raiser Engineering GmbH & Co. KG. „Zudem schafft der Synchronantrieb die Voraussetzungen für eine leichtere mechanische Bauweise mit geringerem Gewicht. So reicht auch ein kleinerer Antrieb mit weniger Stromverbrauch aus. Damit arbeitet das Regalbediengerät trotz der hohen Dynamik äußerst energieeffizient.“

Der Mast in den Regalbediengeräten Wega und Sirius ist als statisch bestimmter Einfeldträger ausgeführt und nicht wie bei herkömmlichen Geräten als Kragarmträger. „Das ergibt in allen vorkommenden Lastfällen geringere Verformungen und Auslenkungen“, beschreibt Riffert die Vorteile. „Darüber hinaus sind die Ausschwingzeiten deutlich geringer. Das führt zu einer schnelleren Positionierung am angefahrenen Regalplatz.“ Hinzu kommt, dass die Einfeldträgerlagerung das Gesamtgewicht erheblich reduziert.

Vollständig nutzbare Lagerfläche

Um die Sicherheitsauflagen zu erfüllen, erfordern herkömmliche Regalbediengeräte auf horizontaler Achse eine Pufferzone zwischen Regal und Gebäudewand, das sogenannte Anfahrmaß. Das besondere Antriebssystem in den raiser Regalbediengeräten, mit dem sicherheitsgerichtete Positionen angefahren werden können, garantiert dagegen hohe Sicherheit auf kompaktem Bauraum. „Das TÜV-geprüfte Sicherheitsbremssystem sorgt dafür, dass die hydraulischen Puffer entfallen können, die normalerweise am Gassenende als Endbegrenzung dienen“, erläutert Riffert. „Dies spart zusätzlichen Raum, den Anwender mit Ware füllen können. Die Lagerfläche bleibt also vollständig nutzbar.“ Zudem führt das System turnusmäßig einen funktionalen Bremsentest durch.

Sicherheit durch Fail-Safe-Prinzip

Direkt an der oberen und unteren Zahnstange des Regalbediengeräts ist je eine ROBA-stop®-M-Sicherheitsbremse von mayr® Antriebstechnik montiert. Diese elektromagnetischen Federdruckbremsen arbeiten nach dem Fail-safe-Prinzip, das bedeutet, sie sind ausfallsicher. Sie sind im stromlosen Zustand, also auch bei Stromausfall oder Not-Aus, geschlossen. Wird der Strom eingeschaltet, baut sich in den Bremsen ein Magnetfeld auf. Die Ankerscheibe wird dadurch gegen den Federdruck an den Spulenträger gezogen. Der Rotor, der über eine Zahnnabe mit der gelagerten Ritzelwelle verbunden ist, ist damit frei, d. h. die Bremse ist gelüftet. Die Welle kann frei durchlaufen, das Ritzel läuft in der Zahnstange mit. Bei Fehlerzuständen wie Stromausfall oder Not-Aus greifen die ROBA-stop®-M-Bremsen als eigenständige Bremssysteme unabhängig vom Antrieb direkt in die Zahnstange ein und bringen das Gerät vor dem Gassenende innerhalb kürzester Zeit zuverlässig zum Stillstand. Aber auch bei einer Beschädigung der Bremse, verursacht beispielsweise durch Kabelbruch oder Ausfall der Magnetspule, bleibt das Bremsmoment erhalten.

Sicherheit kennt keine Kompromisse

Die ROBA-stop®-M-Bremsen gewährleisten volle Sicherheit, auch wenn der Antrieb beispielsweise zu Montage- oder Wartungsarbeiten abgebaut wird. Zudem können die Sicherheitsbremsen von mayr® Antriebstechnik in Bezug auf Betriebssicherheit und Wartungsfreundlichkeit im Vergleich zu zahlreichen anderen Federdruckbremsen entscheidend punkten. Sie zeichnen sich durch eine geschlossene Bauform und die damit verbundene hohe Schutzart IP 54 beziehungsweise IP 66 in abgedichteter Ausführung aus. Ausgelegt für eine Einschaltdauer von 100 Prozent sind die ROBA-stop®-M-Bremsen wartungsfrei auf Lebensdauer der Reibbeläge. Ihr kompakter und funktionssicherer Aufbau ermöglicht eine schnelle und kostengünstige Montage. Durch den konstruktiv vorgegebenen, geprüften und unveränderbaren Arbeitsluftspalt werden zudem Montage- und Einstellfehler vermieden. Die variable Federbestückung für verschiedene Drehmomente macht die Sicherheitsbremsen darüber hinaus besonders flexibel.

100-Prozent Qualitätskontrollen

Sicherheitsbremsen von mayr® Antriebstechnik tragen entscheidend dazu bei, das Gefährdungsrisiko nach EN ISO 13849-1 zu minimieren. Das Unternehmen stellt dabei die für die Sicherheitsbetrachtung nötigen Sicherheitskennwerte für seine Bremsen bereit. Zudem stellen bewährte Konstruktionsprinzipien und permanente Kontrollen eine gleichbleibend hohe Qualität sicher. So muss jede einzelne Sicherheitsbremse, die das Werk verlässt, nach der Komplettmontage und Einstellung eine 100%-Prüfung bestehen. Alle ermittelten Messwerte werden zusammen mit der dazugehörigen Seriennummer der Bremse in einer elektronischen Datenbank archiviert. Nur so ist eine 100-prozentige Rückverfolgbarkeit gewährleistet.

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Simone Dauer

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