Spitzenlast-Bremse von mayr® Antriebstechnik

mayr.com – Firmenerweiterung am Stammsitz

mayr®-Bremsen im Kran-Einsatz auf der eigenen Baustelle

Das neue Kommunikationszentrum von mayr® Antriebstechnik in Mauerstetten nimmt Gestalt an. Auf der Baustelle setzte das Bauunternehmen Kreuzer bis Anfang des Jahres auf einen bewährten Turmdrehkran made in Germany von Wolffkran, dem Innovationsführer und Kranspezialisten aus Heilbronn. Im Drehwerk und im Hubwerk des Krans kommen passend dazu Bremsen von mayr® Antriebstechnik zum Einsatz. Sie sorgen für zuverlässigen und sicheren Halt und erfüllen alle Anforderungen an Sicherheit und Langlebigkeit. Mittlerweile ist der Bau bereits weit vorangeschritten und der Kran zur nächsten Baustelle weitergezogen.

3.100 Kubikmeter Beton, 400 Tonnen Baustahl, 3.540 Quadratmeter Gebäudenutzfläche und ein 50 Meter langer Tunnel als Anbindung zum bestehenden Firmengebäude – das neue Kommunikationszentrum von mayr® Antriebstechnik in Mauerstetten nimmt Gestalt an. Auf der Baustelle des modernen, architektonisch anspruchsvollen runden Gebäudekomplexes direkt neben dem Stammhaus wird schon jetzt deutlich, dass es einmal ein besonderes Gebäude werden wird. Hier befindet sich künftig, neben zusätzlicher Bürofläche, ein großzügiger Empfangs- und Konferenzbereich. Damit wird das mayr.com das neue repräsentative Zentrum des Unternehmens für Kommunikation, Kundenbetreuung sowie Aus- und Weiterbildung mit Strahlkraft über Mauerstetten hinaus. Dort werden künftig Tagungen, Seminare und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Nach rund acht Monaten Bauzeit konnte im Dezember 2016 bereits das Richtfest gefeiert werden. Seit Jahresbeginn 2017 läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Auf der Baustelle setzte das Bauunternehmen Kreuzer GmbH & Co KG aus Bad Wörishofen, eine 100%ige Tochter der Glass Bau GmbH, auf einen spitzenlosen Wolff-Turmdrehkran des Typs WOLFF 6023.8clear. Im Drehwerk und auch im Hubwerk des Krans sorgen Sicherheitsbremsen von mayr® Antriebstechnik für sicheren und zuverlässigen Halt. Mittlerweile ist der Kran bereits zur nächsten Baustelle weitergezogen.

Qualität made in Germany

„Der Kran WOLFF 6023.8clear ist einer unserer beliebtesten Krane aus der Reihe der spitzenlose Turmdrehkrane“, erklärt Gerd Tiedtke, Produktmanager bei der Wolffkran GmbH in Heilbronn. „Er kann mit einem Ausleger von 60 m Länge ausgerüstet werden und trägt an der Auslegerspitze dann noch 2,3 t. Die maximale Tragfähigkeit beträgt 8,5 t. Bei Bedarf und je nach Baustellensituation kann die Auslegerlänge in 2,5 m Schritten bis auf 25,0 m verkürzt werden.“ Der Kran auf der Baustelle des neuen Kommunikationszentrums bei mayr® Antriebstechnik hat eine Auslegerlänge von 60 m. Er ist mit einem 2,0 m-Turmsystem ausgestattet. Das heißt, jedes Turmelement hat einen Querschnitt von 2,0 x 2,0 m und eine Länge von 4,5 m. Über ein System mit Zapfen und Hülsen können die WOLFF-Turmelemente einfach zusammengesteckt und durch Bolzen verbunden werden. Dies ermöglicht eine sehr schnelle und sichere Turmverbindung. Insgesamt hat der Kran auf der Baustelle in Mauerstetten eine Höhe von 38,5 m. „Die Aufstellung am Boden erfolgt bei stationären Kranen wie hier mithilfe eines Kreuzrahmens. Zur Erzielung der entsprechenden Standsicherheit wird der Kreuzrahmen ballastiert“, ergänzt Gerd Tiedtke. „Das Drehteil des Krans verfügt über drei unabhängig voneinander benutzbare Triebwerke. Das sind einmal das Drehwerk zum Drehen des gesamten Oberkranes, das Katzfahrwerk, zur Bewegung der sogenannten Laufkatze entlang des 60 m langen Auslegers und das Hubwerk zum Heben und Senken der Last. Alle drei sind mit frequenzgeregelten Antrieben in Verbindung mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) ausgerüstet, die den gesamten Kran überwacht und auch wesentliche Daten aufzeichnet. So ist es uns möglich, über das Internet auf den Kran zuzugreifen und Maschinendaten oder Fehlerdaten auszulesen und bei Störungen noch schneller zu helfen.“

Sicherer, zuverlässiger Halt

Im Drehwerk des Krans kommt eine ROBA-stop®-M Bremse von mayr® Antriebstechnik zum Einsatz. Die elektromagnetische Federdruckbremse arbeitet nach dem Fail-Safe-Prinzip, d. h. sie ist im stromlosen Zustand durch Federkraft geschlossen. Wird der Strom eingeschaltet, baut sich ein Magnetfeld auf, das die Bremse lüftet und offenhält. Die ROBA-stop®-M-Bremse im Drehwerk des Wolff-Turmdrehkrans dient als Haltebremse: das heißt, die Bremse hält den Ausleger während längerer Arbeitspausen und abgeschaltetem Drehwerksmotor zuverlässig gegen den Wind. Das Herunterbremsen an sich erfolgt elektrisch. Wird der Kran außer Betrieb genommen, das heißt, wenn der Kranführer den Kran am Abend verlässt, aktiviert er die Windfreistellung. Das bedeutet, die Drehwerksbremse wird gelüftet und über einen benutzerfreundlichen Mechanismus ohne Strom offen gehalten. „Das Drehteil des Krans kann damit wie eine Wetterfahne im Wind bzw. Sturm drehen“, erläutert Gerd Tiedtke. „Würde die Bremse nicht gelüftet, könnte der Kran bei Sturm eventuell umstürzen.“

Sicherheit aus Mauerstetten

Auch die ROBA®-stop Spitzenlast-Bremse, die im Hubwerk des Krans zum Einsatz kommt arbeitet im Normalbetrieb als Haltebremse. Das Verzögern der Bewegung erfolgt ebenfalls elektrisch. Erst bei Drehzahl null fällt die Bremse ein und hält die Last sicher. Die ROBA-stop®-Bremsen sind aber auch dafür ausgelegt, Spitzenlasten mit extrem hoher Reibarbeit aufzunehmen. Dies ist bei den Hubwerken zum Beispiel dann der Fall, wenn bei Not-Aus oder Stromausfall abwärts bewegte Lasten aus voller Geschwindigkeit abgebremst werden müssen. Die Bremsen sind mit einer integrierten Schaltzustandsüberwachung ausgestattet. „Wir setzen seit vielen Jahrzehnten Mayr-Produkte in unseren Turmdrehkranen ein. Mayr und WOLFF sind zwei Premiumprodukte und sie erfüllen die hohen Anforderungen unserer Kunden an die Sicherheit und Langlebigkeit – eben Produkte made in Germany“ fasst Gerd Tiedtke zusammen.

mayr.com – Kommunikation weitergedacht

Der Name des neuen Kommunikationszentrums „mayr.com“ schafft einen direkten Bezug zur Marke bzw. Firma mayr® und beschreibt über die Abkürzung „com“ (von engl. „communication“) die Kernfunktion des Gebäudes. Gleichzeitig vernetzt der Name über die gleichlautende Internetadresse des Unternehmens www.mayr.com die verschiedenen Medien. Vernetzung ist auch das Stichwort für die Herausforderungen der Industrie 4.0. Hier geht es um die Vernetzung von Produkten, Maschinen, Prozessen – und auch den Menschen. „Damit wird Kommunikation für uns heute immer wichtiger“, erklärt Ferdinand Mayr, Mitglied der Geschäftsführung. „Dafür steht auch das neue Gebäude. Hier kommunizieren wir künftig zum Beispiel mit Kunden und Partnern, Schülern, Studenten und auch den eigenen Mitarbeitern. Denn bei den heute sich schnell verändernden Anforderungen und Märkten ist Weiterbildung eine Investition in die Zukunft. Mit dem neuen Kommunikationszentrum sichern wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und stärken unsere Kompetenz am Stammsitz in Mauerstetten. Wir rüsten uns für die Zukunft.“

Mehr Informationen zur ROBA-stop®-M Bremse

Mehr Informationen zur ROBA®-stop Spitzenlast-Bremse

 

Simone Dauer

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