Mayr Antriebstechnik setzt Expansionskurs fort

Firmenerweiterung als langfristiger Stabilitätsfaktor

Mayr Antriebstechnik wächst und baut seine Kapazitäten an allen Standorten weiter aus. Neben hohen Investitionen am Stammsitz Mauerstetten eröffnete der Spezialist für Kupplungen und Bremsen im Juni in Polen eine neue, zusätzliche Produktionshalle. Auch technologisch setzt das Unternehmen mit neuen intelligenten Ansteuermodulen für Sicherheitsbremsen zur sensorlosen Zustandsüberwachung und Bremsmomentregelung neue Standards.

Das traditionsreiche Familienunternehmen Mayr Antriebstechnik expandiert und erweitert den Firmenkomplex am Stammsitz Mauerstetten im Allgäu. So ist die dritte Etage, die auf das Verwaltungsgebäude gesattelt wurde, bereits seit Jahresbeginn 2015 fertiggestellt. Im Laufe des Jahres beginnt zudem der Bau des neuen Kommunikationszentrums, in dem künftig Besucher empfangen, Produkte präsentiert sowie Tagungen, Schulungen und Sonderveranstaltungen abgehalten werden. Ein Ausbau der Fertigungs- und Lagerflächen wird in naher Zukunft folgen. „Die hohen Investitionen dienen der Stabilität und langfristigen Standortsicherung im Allgäu, wo das Unternehmen seit seiner Gründung 1897 fest verwurzelt ist“, erläutert Geschäftsführer Günther Klingler.

Internationaler Expansionskurs

Neben Mauerstetten baut Mayr Antriebstechnik derzeit auch die Standorte in China und Polen aus. So eröffnete das Unternehmen im Juni 2015 eine neue, 6000 m2 große Produktionshalle für das Werk Mayr Polen in Ostrzeszow. „Mit der neuen Halle schaffen wir Arbeitsplätze und sind gut aufgestellt, um auch in Zukunft erfolgreich zu arbeiten“, erklärt Günther Klingler. „Denn Mayr Polen – als großer Produktionsbereich mit derzeit rund 260 Mitarbeitern – ist ein wichtiger Garant für die zukünftige Entwicklung und den Erfolg der Mayr-Gruppe insgesamt.“ Durch das Werk in Polen kann Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten nicht nur Arbeitsplätze halten, sondern die Kapazitäten vor allem im Bereich der Schlüsseltechnologie gerade auch erweitern und aufbauen. Für das Jahr 2015 geht das Unternehmen von einem Wachstum deutlich über dem Branchendurchschnitt aus.

Innovationen vorantreiben

Auch technologisch setzt Mayr Antriebstechnik neue Standards und stellt sich den aktuellen Herausforderungen der Industrie 4.0. Schon heute hat das Unternehmen daher intelligente Produkte im Programm, die mit den übergeordneten Steuerungen kommunizieren können. Zu den neuesten Entwicklungen zählt dabei das intelligente Bremsenansteuermodul ROBA®-brake-checker, das Sicherheitsbremsen nicht nur bestromen, sondern auch sensorlos überwachen kann. Es erkennt den Schaltzustand des Aktors und Verschleiß. Damit werden sicherheitskritische Zustände vor ihrem Eintritt detektiert. Das Bremsmoment-Steuermodul ROBA®-torqcontrol teilt diese Eigenschaften und kann darüber hinaus durch gezielte Beeinflussung von Strom und Spannung die Höhe des Bremsmoments im Betrieb verändern. Geräte und Maschinen lassen sich so gleichmäßig und sanft verzögern. Das Modul ROBA®-torqcontrol bietet die Möglichkeit Regelkreise aufzubauen und Bewegungen intelligent zu bremsen – ideale Voraussetzungen für den Einsatz in der smarten, vernetzten Maschine.

Simone Dauer

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