bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner am Messestand von Mayr Antriebstechnik auf der Hannover Messe 2017

Sicherheit made im Allgäu

Mayr Antriebstechnik auf der Hannover Messe 2017: Auch die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner informierte sich bei Günther Klingler und Ferdinand Mayr aus der Geschäftsführung über die Neuentwicklungen aus Mauerstetten. Am Messestand testete sie selbst die Funktion der neuen Sicherheitskupplung EAS-reverse.

Die Hannover Messe 2017 macht deutlich: Industrie 4.0 ist in den Unternehmen angekommen. „Für uns als Hersteller von Kupplungen und Bremsen bedeutet das, unsere Produkte intelligenter zu machen und so unseren Kunden noch mehr Sicherheit zu bieten“, erklärt Ferdinand Mayr aus der Geschäftsführung von Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten. „Ein einfach nachvollziehbares Beispiel wäre zum Beispiel ein Aufzug, der sich merkt, wie oft bereits gebremst wurde, Verschleiß feststellt und so Wartung planbar und damit effizienter und ggf. auch kostengünstiger macht.“ Und das trifft den Nerv der Zeit und spiegelt sich auch im Leitthema der diesjährigen Hannover Messe wider. Unter dem Motto „Integrated Industry – Creating Value“ rückte die Messe das Wertschöpfungspotenzial der Digitalisierung in den Mittelpunkt. Und so präsentierten in der vergangenen Woche auf der weltgrößten Industrieschau rund 6.500 internationale Austeller ihre Ideen für die Welt von morgen.

Sicherheit geht uns alle an

Auf dem Stand des Allgäuer Maschinenbauunternehmens Mayr Antriebstechnik herrschte reges Treiben. Besonders während des Besuchs der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, die sich bei Ferdinand Mayr und Geschäftsführer Günther Klingler über die Neuentwicklungen aus Mauerstetten informierte. Großes Interesse zeigte die Ministerin am zentralen Thema Bremsentechnologie 4.0. Dies steht für innovative Module wie ROBA-brake-checker oder ROBA-torqcontrol, mit denen Sicherheitsbremsen permanent überwacht werden können. „Die neuen Module machen unsere Sicherheitsbremsen fit für die Herausforderungen der Industrie 4.0“, erklärt Günther Klingler. „Fest mit Bremsentechnologie 4.0 verbunden sind außerdem ein technologisch führendes Reibsystem und konsequent berücksichtigte Sicherheitsprinzipien. Zusammen ergibt dies die Basis für zuverlässige, sichere und äußerst leistungsdichte Bremsen. Denn Sicherheit geht uns alle an. Die meisten von uns benutzen fast täglich einen Aufzug – die Bremsen müssen hier zuverlässig funktionieren. Das Gleiche gilt zum Beispiel auch im Krankenhaus für operationsunterstützende Roboter. Die Robotergelenke werden mit Sicherheitsbremsen in Position gehalten. Bei einer Augen-OP zum Beispiel darf der Roboterarm nicht wackeln oder absacken. Deshalb vertrauen viele renommierte Maschinenbauer auf die Sicherheitsbremsen vom Marktführer aus Mauerstetten.“

Marktführer aus dem Ostallgäu

Und auch im Bereich der Sicherheitskupplungen ist Mayr Antriebstechnik führend. Die neueste Entwicklung ist hier die robuste Kupplung EAS-reverse, die durch langsames Rückwärtsdrehen automatisch wieder einrastet. Sie kommt vorwiegend im Schwermaschinenbau, zum Beispiel in Stahlwerken oder im Bergbau zum Einsatz. Am Vorführtisch testete Ilse Aigner selbst fasziniert die Funktion der neuen Kupplung. Am Ende des Besuchs war das Resümee der bayerischen Wirtschaftsministerin entsprechend positiv. Mayr Antriebstechnik gehöre zu den „Hidden Champions“ an den internationalen Märkten. Die Wurzeln lägen aber ganz klar im Ostallgäu. Dort trage das Unternehmen entscheidend zur Attraktivität und Stärkung der Wirtschaftsregion bei.

Mehr zur Bremsentechnologie 4.o von Mayr Antriebstechnik

Mehr zur neuen Sicherheitskupplung EAS-reverse

Simone Dauer

Schreibe einen Kommentar